Angebote zu "Deutsche" (4 Treffer)

Kategorien

Shops

Das Geheimnis von Leuna (Mängelexemplar)
5,00 € *
ggf. zzgl. Versand

In ihrer Heimatstadt Halle kreuzen sich nach zwanzig Jahren die Wege der Wissenschaftler Tom Wegelius und Moritz Hirscher. Wegelius will die kriminellen Praktiken bei der Privatisierung der Chemiewerke von Leuna, Schkopau und Bitterfeld-Wolfen aufdecken. Doch seitdem sich ungewöhnliche Todesfälle in seinem Umfeld ereignen, ist er abgetaucht, um nicht selbst zum Opfer zu werden. Hilfe kann er nur von der jungen Staatsanwältin Dörte Stoye aus Freyburg und einem alten Kollegen aus Jena erwarten. Hirscher hingegen betreibt nun nach Jahren im Ausland die ehrwürdige Hallenser Paracelsus-Apotheke. Zumeist aber forscht er in einem Labor in Pößneck - nach süchtig machenden "Cocktails" für einen Arzneimittelkonzern. Als der Mord an einer beliebten Apothekerin der Paracelsus-Apotheke und früheren Topathletin durch die Lokalpresse geht, schaltet sich die Kripo Jena ein, und es entspinnt sich gefährliches Netz aus Gewalt und Betrug ...In Das Geheimnis von Leuna verknüpft Klaus Blume kunstvoll das Thema Doping mit dem Ausverkauf ostdeutscher Chemiewerke nach 1989 und schafft einen fesselnden Krimi von großer Brisanz.Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse ausgeliefert werden.

Anbieter: buecher
Stand: 15.08.2020
Zum Angebot
Wider jede Zensur
11,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Veranstaltung: Literarische Konstruktion von Risiko, Technik und Gender, Sprache: Deutsch, Abstract: Flugasche ist ein fiktiver Roman mit autobiographischen Zügen. Die Autorin stellt sich vor, was passiert wäre, wenn sie selbst anders gehandelt hätte. Flugasche beinhaltet jedoch vielmehr als nur die Antwort auf die Frage 'Was-Wäre-Wenn'. Als erster anerkannter Umweltroman der DDR beschäftigt sich Marons Werk mit der Stadt Bitterfeld. Wie konnte es allerdings so weit kommen, dass Monika Maron in ihren Reportagen nicht die ganze Wahrheit schreiben konnte, sondern diese beschönigte? Flugasche zeigt deutlich diesen inneren Kampf von Josefa. Um ihre journalistischen Handlungen nachvollziehen zu können, ist es notwendig, die Umstände, unter welchen Maron ihre Reportagen und später auch ihren Roman Flugasche schrieb und veröffentlichen wollte, zu kennen. Denn die Schriftsteller der DDR mussten eine so genannte "Wertetreue" einhalten. Auf diesem Weg sollte die politische und soziale Ordnung der DDR als bestmögliche beschrieben werden. In den siebziger und achtziger Jahren traten dann neue Themen in der Literatur in den Vordergrund. Vor allem Schriftstellerinnen beschäftigten sich mit der Identität und Individualität. Zu dieser Zeit entstanden auch Marons Reportagen über Bitterfeld und ihr Roman Flugasche. Monika Maron beschreibt deutlich die Identitätskrise der Protagonistin, die sich nicht länger den Regeln und Vorgaben des Staates unterwerfen, sondern ihr eigenes Ich finden will. Doch ihr Umfeld lässt dies nicht zu, weshalb Josefa sich völlig zurückzieht. Sie scheitert sowohl beruflich als auch privat. Zu diesem Zeitpunkt tritt der Ich-Erzähler zurück und ein auktorialer Erzähler übernimmt. Der Erzähler macht darauf aufmerksam, dass sich von nun auch die Anzahl der Träume Josefas steigert. Doch was hat dies zu bedeuten und wofür stehen die Träume Josefas? Darüber hinaus steht die Individualität der einzelnen Figuren, jedoch hauptsächlich die der Protagonistin Josefa Nadler, im Mittelpunkt dieser Arbeit. Diese Individualität äußert sich vor allem durch die unterschiedlichen Bereitschaften zum Risiko, mit der sich diese Arbeit noch näher auseinandersetzen wird. Innerhalb dieser Arbeit soll verdeutlicht werden, dass es in Marons Flugasche zwar zu einer Verschmelzung von Fiktion und Realität kommt, es der Autorin auf diesem Weg aber dennoch gelingt, Kritik an Missständen wie der Umweltverschmutzung durch veraltete Technik, die staatlichen Kontrollen der DDR sowie den Verlust der Individualität durch das Kollektiv aufzuwerfen und damit anzuprangern.

Anbieter: Dodax
Stand: 15.08.2020
Zum Angebot
Obusse in Deutschland 01
58,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Die Obusgeschichte in Nord-, Mittel- und dem früheren Ostdeutschland ist praktisch ein Streifzug durch die Gesamtentwicklung des fahrdrahtgebundenen gleislosen Omnibusses – von den ersten Versuchen anno 1882 bis hin zum modernen Niederflurwagen. Die Hintergründe sowohl der Entstehung als auch der Stillegung der insgesamt 53 hier ausführlich dargestellten Anlagen sind sehr vielschichtig. Hatten die ersten „Gleislosen Bahnen“ noch der Erprobung neuer Techniken gedient, so bot die Industrie schon bald ein leistungsfähiges, energiesparendes und umweltschonendes Verkehrsmittel an, das im Personen- und teils auch im Güterverkehr auf beachtliche Beförderungszahlen kam. Auch in den 30er Jahren, als sich mit dem Anbruch der neuen Ära der Begriff „Obus“ etablierte, gab es in Nord- und Mitteldeutschland „bahnbrechende“ Anlagen. So zählte Spandau zu den ersten drei neuen Obusbetrieben jener Zeit, während Oldenburg das erste richtige Stadtnetz erhielt. Fielen die meisten westdeutschen Betriebe in den 50er und 60er Jahren dem Wahn einer „autogerechten Stadt“ zum Opfer, so setzte man in der DDR vielerorts weiterhin auf den Obus. Den letzten Obusbetrieb Nord- und Mitteldeutschlands finden wir heute in Eberswalde. Das voluminöse, übersichtliche und reich illustrierte Standardwerk behandelt folgende Betriebe: Berlin: Wilmersdorf 1882, Akkubusse 1898/1900, Teltower Kreisbahn 1902, Oberschöneweide 1902, Niederschöneweide 1904-05, Steglitz 1912, Spandau – Staaken 1933-52, Steglitzer Obusnetz 1935-65, Ost-Berliner Obusnetz 1951-73 Potsdam: Babelsberger Obusbetrieb 1949-95 Eberswalde: Gleislose Bahn 1901/02, Obusbetrieb seit 1940 Projekte in Schöneiche, Cottbus, Frankfurt (Oder), Neubrandenburg, Stralsund und Rostock Flensburg: Ballastbrücke – Marienhölzungsweg 1943-57 Kiel: Obusbetrieb nach Toweddern und Kroog 1944-64 Hamburg: Blankenese – Marienhöhe 1911-14, Hafenschleppbahn Altona 1912-50, Harburger Obusbetrieb 1949-58 Bremen: Gleislose Bahnen auf der Parkallee 1910-12 und in Arsten 1910-16, Obusbetrieb Gröpelingen – Burgdamm 1949-61 Bremerhaven: Obusbetrieb nach Lehe und Schiffdorf 1947-58 Oldenburg: Der Trollibus, das erste deutsche Stadtnetz 1936-57 Jever: Pekol-Überlandstrecke nach Wilhelmshaven 1944-54 Wilhelmshaven: Obusbetrieb zur Marinewerft 1943-60 Osnabrück: Das grosse Stadtnetz 1949-68 Hannover: Obusbetrieb Langenhagen – Lister Meile 1937-58 Hildesheim: Obusbetrieb in den Hildesheimer Wald und zur Marienhöhe 1943-69 Magdeburg: Mit dem Obus nach Südwest 1951-70 Bitterfeld / Elbingerode: Oberleitungs-Lkw 1984-89 Erfurt: Nach Hochheim, Melchendorf und Ringelberg 1948-75 Weimar: Obusbetrieb in der Goethestadt 1947-93 Gera: Obusbetrieb zwischen Dornaer Strasse und dem Bergarbeiterkrankenhaus 1939-77 Greiz: Obusbetrieb St. Adelheid – Greiz – Elsterberg 1945-69 Zwickau: Mit dem Obus vom Poetenweg nach Weissenborn und Stenn 1938-77 Leipzig: Elektrotechnische Ausstellung 1912, Obusbetrieb nach Markranstädt, Zwenkau und zur Lipsiusstrasse 1938-75 Wurzen: Gleislose Industriebahn 1905-28 Grossbauchlitz: Mühlenbahn 1905-14 Königstein a.d. Elbe: Gleislose Bielatalbahn 1901-04 Dresden: Dresdner Haide-Bahn 1903-05, Obusbetrieb 1947-75 Hoyerswerda: Obusbetrieb in der Neustadt 1989-94 Projekte in Altenburg (Thüringen), Halle a.d. Saale, Eisenach, Suhl, Chemnitz, Plauen und Bad Schandau Frühere deutsche Ostgebiete: Gleislose Bahn Breslau – Brockau 1912-13, Waldenburg 1944, Liegnitz 1943, Landsberg a.d. Warthe 1943, Danzig/Gdingen 1943, Allenstein 1939, Königsberg (Ostpreussen) 1943, Insterburg 1936

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 15.08.2020
Zum Angebot